Wer einen Internetanschluss sucht, fragt zuerst nach dem eigenen Ort. Unter Internet in Deutschland haben die Orte deshalb eigene Seiten. Dort steht, welche Netze dort liegen, wie weit Glasfaser gebaut ist und welche Anbieter schalten. Von dort führt ein Klick in den Tarifvergleich, schon auf deine Vorwahl eingestellt.
Der andere Teil dieser Seite beginnt an der Grenze. Für 42 Länder Europas, von Island bis zur Türkei, gibt es eine eigene Länderseite: wie weit Glasfaser und 5G ausgebaut sind, bei welchen Anbietern du als Privatkunde bestellen kannst, wie du nach einem Umzug an einen Festnetzanschluss kommst.
Und auf jeder steht, ob dein deutscher Handytarif dort ohne Aufpreis weiterläuft.
Internetanbieter in deinem Ort
Für 3.110 Städte und Gemeinden in Deutschland gibt es eine eigene Seite: welche Anbieter dort schalten, wie weit DSL, Kabel, Glasfaser und 5G reichen und was die Tarife kosten.
DSL überall - Internetanbieter im Ausland
Mobil im Urlaub
In der EU, in Norwegen, Island und Liechtenstein surfst du zu den Bedingungen deines deutschen Tarifs, seit Januar 2026 auch in der Ukraine und in Moldau. In der Schweiz, in Großbritannien oder der Türkei bestimmt dein Anbieter den Preis.
Glasfaser, Kabel und DSL
In Spanien, Portugal oder Schweden ist Glasfaser in der Wohnung der Normalfall, in Belgien und der Schweiz trägt das Fernsehkabel einen großen Teil der Gigabit-Anschlüsse. Welche Leitung in deinem Zielland verbreitet ist, steht auf seiner Länderseite.
Telefonie
Das Festnetztelefon hängt in ganz Europa am Internetanschluss und kommt in vielen Ländern als Teil des Pakets. Mit der Familie in Deutschland sprichst du nach dem Umzug meist ohnehin über eine App.
5G
In den meisten EU-Ländern liegt fast jeder Haushalt in Reichweite eines 5G-Netzes, in einigen endet es noch am Stadtrand. Wo keine gute Leitung liegt, ersetzt ein 5G-Router den Festnetzanschluss.
Anbieter wählen
Kein EU-Land schreibt dir vor, bei wem du bestellst, auch dort nicht, wo früher ein Staatsbetrieb alle Leitungen besaß. Die Länderseiten nennen die Anbieter, die Privatkunden heute tatsächlich anschließen.
Ausbauzahlen
Glasfaser-Abdeckung, Gigabit-Netze, 5G und Internetnutzung stehen auf jeder Länderseite in einer Tabelle, jede Zahl mit Quelle und dem Jahr, für das sie gilt.
43 Länder, fünf Regionen
Klick auf ein Land für seine Seite. Deutschland führt auf den Tarifvergleich.
- Mitteleuropa
- Westeuropa
- Osteuropa
- Südeuropa
- Skandinavien
Südeuropa
Klick auf ein Land, und du landest auf seiner Seite. Jede beginnt mit einer kurzen Einordnung des Marktes, erklärt dann Festnetz und Mobilfunk, sagt, was für Reisende und Zugezogene gilt, und endet mit den Anbietern und den Quellen, auf die sich der Text stützt.
Die Kennzahlen stammen aus den Datensätzen der EU-Kommission (DESI), von Eurostat, der OECD und der ITU. Diese Stellen veröffentlichen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und für unterschiedliche Jahre, deshalb trägt jede Zahl ihren eigenen Stand. Eine Abdeckung von 2025 kann neben einer Anschlusszahl von 2024 stehen. Für manche Länder außerhalb der EU gibt es einzelne Werte nicht, und dann bleibt die Zeile leer.
Umzug ins Ausland: was aus deinem deutschen Vertrag wird
Ein DSL- oder Glasfaservertrag endet nicht von selbst, nur weil du auswanderst. Was dann gilt, steht in § 60 TKG: Bietet dein Anbieter die vereinbarte Leistung am neuen Wohnsitz nicht an, darfst du mit einer Frist von einem Monat kündigen, auch mitten in der Mindestlaufzeit.
Bei einem Umzug nach Lyon oder Kopenhagen ist die Sache klar. Dein deutscher Anbieter schaltet dort keine Leitung.
Schick die Kündigung mit einem Beleg, etwa der Abmeldebescheinigung, dem neuen Mietvertrag oder dem Arbeitsvertrag im Ausland. Wirksam wird sie frühestens zum Tag des Auszugs. Wer erst nach dem Umzug daran denkt, zahlt die Monatsfrist trotzdem.
Beim Handyvertrag liegt es anders, denn das Netz funktioniert per Roaming weiter. Die EU erlaubt deinem Anbieter aber Aufschläge, wenn du über vier Monate mehr Zeit im Ausland verbringst als zu Hause und dort auch mehr telefonierst und surfst. Frag vor dem Umzug nach, ob der Anbieter den Vertrag auflöst, oder nimm vor Ort eine Karte eines dortigen Netzes.
Roaming: wo dein Tarif gilt und wo nicht
Seit 2017 telefonierst und surfst du im EU-Ausland zu den Preisen deines deutschen Vertrags. Die Regel gilt auch in Norwegen, Island und Liechtenstein, und seit dem 1. Januar 2026 gehören die Ukraine und Moldau dazu. Die EU-Verordnung dahinter läuft bis 2032.
Grenzenlos ist das nicht. Hat dein Tarif sehr viel oder unbegrenztes Datenvolumen, darf der Anbieter für die Nutzung im EU-Ausland eine Obergrenze festlegen, die sich aus dem Tarifpreis errechnet. Er muss sie dir nennen und dich warnen, bevor du sie erreichst.
Außerhalb dieses Raums entscheidet allein dein Anbieter. Die Schweiz gehört nicht dazu, Großbritannien seit dem Brexit nicht mehr, die Türkei ebenso wenig. Manche deutschen Tarife schließen solche Länder trotzdem ein, andere rechnen jedes Megabyte einzeln ab.
Für Serbien, Albanien und die anderen Länder des Westbalkans haben Netzbetreiber aus der EU und der Region vereinbart, die Datenpreise schrittweise zu senken. Preise wie im Inland sind das nicht, und nicht jeder Anbieter macht mit. Sieh vor der Reise in die Preisliste deines Tarifs.
Europa im Vergleich: wer vorne liegt und warum
Deutschland hat beim schnellen Internet lange auf die vorhandenen Leitungen gesetzt. Die Telekom holte mit Vectoring mehr aus dem Kupfer des Telefonnetzes, die Kabelnetzbetreiber brachten Gigabit über das Fernsehkabel. Beides machte Anschlüsse schneller und verzögerte den Bau neuer Glasfaser bis in die Wohnung.
Spanien und Portugal sind früh den anderen Weg gegangen. Dort liegt Glasfaser in den meisten Wohnungen, DSL spielt kaum noch eine Rolle. In Rumänien zogen kleine Anbieter schon vor Jahren Glasfaser durch die großen Wohnblöcke. In Litauen setzten auch die großen Netzbetreiber früh darauf, in Schweden bauten viele Kommunen eigene Netze.
Belgien und die Schweiz zeigen ein drittes Muster. Die Kabelnetze dort liefern Gigabit auch dort, wo keine Glasfaser liegt, und auf den Länderseiten liegen Gigabit-Abdeckung und Glasfaser-Abdeckung deshalb weit auseinander.
Beim Mobilfunk sind die Abstände kleiner. Ausreißer gibt es trotzdem: Rumänien liegt bei Glasfaser weit vorn und beim 5G-Ausbau hinter den meisten EU-Ländern.
Nachgefragt: Internet im Ausland
Wo gilt mein deutscher Handytarif ohne Aufpreis?
In allen Ländern der EU, in Norwegen, Island und Liechtenstein und seit dem 1. Januar 2026 auch in der Ukraine und in Moldau. Dort telefonierst und surfst du zu den Preisen deines deutschen Vertrags, die Verordnung dahinter läuft bis 2032. Hat dein Tarif sehr viel oder unbegrenztes Datenvolumen, darf der Anbieter fürs EU-Ausland eine Obergrenze festlegen. Er muss sie dir nennen und dich warnen, bevor du sie erreichst.
Warum gilt Roam like at home nicht in der Schweiz, in Großbritannien und der Türkei?
Weil diese Länder außerhalb des Roamingraums der EU liegen. Die Schweiz gehört nicht dazu, Großbritannien seit dem Brexit nicht mehr, die Türkei ebenso wenig. Dort entscheidet allein dein Anbieter über den Preis. Manche deutschen Tarife schließen solche Länder trotzdem ein, andere rechnen jedes Megabyte einzeln ab. Sieh vor der Reise in die Preisliste deines Tarifs.
Was gilt beim Roaming in Serbien, Albanien und den anderen Ländern des Westbalkans?
Preise wie im Inland gibt es dort nicht. Netzbetreiber aus der EU und der Region haben vereinbart, die Datenpreise schrittweise zu senken, aber nicht jeder Anbieter macht mit. Über eine Aufnahme in Roam like at home verhandelt die EU seit Juni 2026, einen Termin gibt es nicht. Was du zahlst, steht in der Preisliste deines Tarifs, die Lage je Land auf Seiten wie Serbien.
Kann ich meinen Internetvertrag kündigen, wenn ich ins Ausland ziehe?
Ja, mit einer Frist von einem Monat, auch mitten in der Mindestlaufzeit. Das regelt § 60 TKG für den Fall, dass dein Anbieter die Leistung am neuen Wohnsitz nicht anbietet, und in Lyon oder Kopenhagen schaltet ein deutscher Anbieter keine Leitung. Leg einen Beleg bei, etwa die Abmeldebescheinigung oder den neuen Mietvertrag. Wirksam wird die Kündigung frühestens zum Tag des Auszugs.
Was wird aus meinem Handyvertrag nach dem Umzug ins Ausland?
Er läuft weiter, denn das Netz funktioniert per Roaming auch dort. Verbringst du über vier Monate mehr Zeit im Ausland als zu Hause und telefonierst und surfst dort auch mehr, darf dein Anbieter nach EU-Regeln Aufschläge verlangen. Frag deshalb vor dem Umzug, ob er den Vertrag auflöst, oder nimm vor Ort eine Karte eines dortigen Netzes.
Woher kommen die Zahlen auf den Länderseiten?
Aus den Datensätzen der EU-Kommission (DESI), von Eurostat, der OECD und der ITU. Diese Stellen veröffentlichen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und für unterschiedliche Jahre, deshalb trägt jede Zahl ihren eigenen Stand. Eine Abdeckung von 2025 kann also neben einer Anschlusszahl von 2024 stehen. Fehlt für ein Land außerhalb der EU ein Wert, bleibt die Zeile leer. Die Quellen für den Text stehen am Ende jeder Länderseite.
Wie finde ich den Internetanbieter für meinen Ort in Deutschland?
Über die Ortsseiten unter Internet in Deutschland. Dort steht, welche Netze in deinem Ort liegen, wie weit Glasfaser gebaut ist und welche Anbieter schalten. Ein Klick führt in den Tarifvergleich, schon auf deine Vorwahl eingestellt, und mit der Vorwahl erscheinen dort auch Stadtwerke und regionale Netzbetreiber. Ob ein Tarif an deiner Adresse wirklich geht, prüft der Anbieter bei der Bestellung.
Was bedeutet Glasfaser-Abdeckung, und warum haben weniger Haushalte Glasfaser gebucht?
Abdeckung heißt, dass Glasfaser an einem Haushalt anliegt, gebucht hat er sie damit noch nicht. Gebucht wird davon meist ein kleinerer Teil, und Kupfer ist vielerorts noch lange nicht verschwunden, so beschreibt es etwa die Seite zu Kroatien. In Belgien und der Schweiz liefern Kabelnetze Gigabit auch ohne Glasfaser, deshalb liegen Gigabit- und Glasfaser-Abdeckung dort weit auseinander.